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Nike Air Zoom Alphafly Next%: Kaufen oder nicht kaufen?

Fußdoping, Technodoping, Schuhdoping: der Nike Air Zoom Alphafly Next%

Bei den wichtigen Rennen wie der Leichtathletik-WM mit extrem hoher Leistungsdichte hat man quasi nur noch Läufer mit dem Nike Zoom Vaporfly 4% gesehen, das war für mich eindeutig, der Schuh ist schneller! Die IAAF hat ihn jetzt verboten, der nächste Nike-Treter Nike Air Zoom Alphafly Next% steht aber schon am Verkaufsstart, Danke Sebastian Coe!

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Blog Coaching

Karin Wisselinck als Rookie beim Ironman 70.3 Kraichgau

Wer hat was, wann, wo und bei welchem Wetter erreicht? Damit ist die Meldung über Ergebnisse fertig, vor allem eins ist wichtig: Geschwindigkeit, je schneller man die Leistung in die Welt hinausposaunt, desto besser war die Leistung!
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Christian Wisselinck beim Ironman 70.3 im Kraichgau: „Meinst du wirklich, dass das drin ist?“

„Meinst Du wirklich 2:53, ist das wirklich drin?“
So die Frage von Christian, nachdem ich ihm die Rennprognose für den Ironman 70.3 im Kraichgau geschickt hatte.
Ja, es war drin und ist dann auch mit einem Startplatz bei der Ironman 70.3 WM in Südafrika belohnt worden.
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22 Jahre Ironman Blog

IV. Iberman: Analyse auf die Schnelle

Wie schon des öfteren angesprochen, werden die riesigen Rückstände beim Ironman oft nicht durch das Training verursacht.

Ich habe mir auch wieder eine recht dicke Packung eingefangen, Ergebnisse: http://www.gescon-chip.es/deportistas/ficha/clasificaciones/iberman-2016

Diana ist 3. Gesamt geworden, im Schwimmen und Radfahren etwa das aktuelle Niveau getroffen, hat im Laufen nur den 3. Platz abgesichert.

Das ist schon ein sehr wichtiger Punkt: man muss für die bestmögliche Zeit ein ambitioniertes Ziel haben, d.h. die Einstellung “ ich will jetzt nur noch ins Ziel“ darf erst so spät wie möglich auftreten!

Grundvoraussetzung Umfang

Der Sieger und aktuelle Vize-Europameister Sergio Marques („an overnight success usually takes 10 years“) veröffentlicht seine UmfängeSergio Marques Trainingsumfänge 2014Sergio Marques Trainingsumfänge 2011-2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt gibt es sicherlich Leute, die mit weniger Aufwand genauso schnell sind. Wie auch analog beim Kraultraining des öfteren erwähnt: Wer 5km die Woche schwimmt, wird immer deutlich schneller sein als jemand mit 1km die Woche, wer aber 21km die Woche schwimmt ist praktisch auf gleicher Höhe wie jemand mit 25km die Woche. Dann ergeben sich Unterschiede aus der speziellen Wettkampfvorbereitung, Regeneration, Ernährung, Material und natürlich dem Training selbst etc.

D. h. so ein Mann ist auch an einem schlechten Tag nicht von Athleten zu schlagen, die nur halb soviel trainieren. Eine Ausnahme bilden nur Leute, die extrem hohe Umfänge sehr langsam trainieren, wie z.B. Ultraläufer etc., aber davon ist hier nicht auszugehen.

 

Schwimmen

 

Ich bin zum ersten Mal mit einem Huub Aerious geschwommen, hier der Nachfolger Aerious II, gekauft im Ausverkauf direkt bei Huub kurz vor dem Rennen. Ich hatte den Anzug einmal anprobiert, bin vor dem Rennen kein einziges Mal damit geschwommen, was ich aber auch nicht als Problem angesehen habe.

Besonderheit: Neoprendicke Oberschenkel 5mm, Oberkörper aber nur 3mm. Wenn man 5min länger drüber nachdenkt logisch, ob es was gebracht hat außer den Rückenschmerzen auf der 2. Runde ist trotzdem nicht raus.

Es gibt aber gewisse Indizien: Die Schwimmzeit selbst ist mit 1:03h prinzipiell so schwach bis mittelprächtig wie ich mich gefühlt habe, die Strecke war allerdings deutlich länger und ich bin fast komplett ohne Wasserschatten geschwommen. Dafür war der Rückstand mit 4:01min auf Marques extrem gering.

Im Schwimmen war ich wirklich nicht am Anschlag, sondern bin extrem ruhig geschwommen und in den längeren Landpassagen immer deutlich überrannt worden. Angesichts der bevorstehenden nicht einfachen Radstrecke und der desolaten Laufverfassung ergab es auch keinen Sinn um die letzte Sekunde zu kämpfen, zumal die Vorbereitung und Verfassung im Schwimmen auch nicht rekordverdächtig war. Nach dem Ironman Frankfurt Anfang Juli bin ich 2,5 Monate praktisch gar nicht geschwommen, erst ab dem 17. September habe ich wieder trainiert.

Diesen Sommer sah ich ein Video mit Unterwasseraufnahmen von einem Ironman, da kraulte ein Athlet mit einer katastrophalen Wasserlage und zwar mit Neoprenanzug!

wasserlage-mit-neo

 

Das brachte mich zum Nachdenken, wie kann man mit Neo so schlecht im Wasser liegen? Klar ist, der Kopf und Oberkörper müssen tiefer, nicht höher – also vorn weniger Auftrieb, hinten mehr.

Es galt 2 Runden zu schwimmen, vielleicht etwa ab Mitte der 2. Runde bekam ich extreme Rückenschmerzen. Das habe ich noch nie beim Schwimmen gehabt und es lag natürlich am neuen Neo – bzw. an der nachlassenden Rumpfmuskulatur. Der Neo hat mich ins Hohlkreuz gedrückt, mich an der Wasseroberfläche gehalten, mit Anspannen der Bauchmuskulatur gingen die Rückenschmerzen weg , nur war ich dazu kaum noch in der Lage. Mit einem herkömmlichen Neo hätte die Wasserlage in der 2. Runde deutlich nachgelassen, dementsprechend hätte ich auch deutlich mehr Zeit verloren.

Den Aspekt werde ich im Auge behalten. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich die Wasserlage mit verschiedenen Neos filmen, die ist der alles entscheidende Punkt. Ob man an den Armen jetzt 1,5 oder 2mm dickes Neopren verarbeitet oder andere Dinge halte ich inzwischen für relativ zweitrangig. Sinnvoll ist es sicher auch an der Rumpfmuskulatur zu arbeiten, logisch.

Resümee: Auch wenn ich den neuen Neo unterwegs verflucht habe, sollte das weiter verfolgt werden.

Noch ein weites Indiz, was uns gleich zu Strava bringt:

mario-santos-swim-iberman
mario-santos-swim-iberman (Screenshot vom 03.11.)
Vergleich Schwimmumfang zu Mario Santos
Vergleich Schwimmumfang zu Mario Santos (Screenshot vom 03.11.)

 

 

Rad: Blitzvergleich Strava

 

 

Die Differenzen zu meinen Zeiten in der Ergebnisliste sind auf 2 etwas längere Aufenthalte in Alcoutim und in der T2 zurückzuführen, die Zeit bei Strava ist real.

Trainingsumfänge Triathlon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Strava kann man sich relativ schnell einen Überblick verschaffen, ob man halbwegs effektiv trainiert, indem man die Zeiten und Umfänge vergleicht. Jetzt muss man mit den Umfängen immer vorsichtig sein, aber ich gehe davon aus, dass die Eintragungen ähnlich wie bei mir ungefähr stimmen.

3 Athleten habe ich bisher gefunden (Stand 17.10.), strava ist vielleicht nicht überall so verbreitet. Beim Ironman Ffm findet man am Tag danach sicher mind. 50 Athleten auf strava wieder, allerdings waren beim Iberman auch nur etwas mehr als 200 Teilnehmer.

Eduardo746116943 1666798

Etwas 16min Rückstand für Eduardo, das ist bei den Unterschieden im Umfang normal.

Mário 7469334727460412

Alles im grünen Bereich, aussagekräftiger als die letzen 4 Wochen wären noch die letzten 8 Wochen, aber für den groben Überblick reicht es.

F.J.:

745911564 4324060-1 4324060

Auch bei F.J. bin ich vom Trainingsaufwand zur erzielten Zeit sogar eher etwas besser. F.J. hat aber einen Wattmesser dabei gehabt, 244 Watt passen da gar nicht zur Zeit. (Bei Strava erkennt man den Einsatz eines Wattmessers daran, dass im Gegensatz zu allen anderen nicht von einer „geschätzten Leistung“ gesprochen wird.).  Daher habe ich hier zusätzlich die Lauf-km angesehen, was aber auch nicht weiterhilft. Leider wird bei Strava auch nur der Empfänger angezeigt, in diesem Fall eine Fenix 3, aber nicht der Powermeter. Gravierende Unterschiede gibt es nur vom Powermeter. Wenn man einen Powermeter mit 2 Empfängern koppelt, gibt es zwar auch Abweichungen, selbst bei 2 Garmin 500 als Empfänger sind die Werte am Ende nicht exakt identisch, allerdings liegen die Abweichungen im akademischen Bereich, d.h. vielleicht bei 1 oder 2 Watt. Ein hohes Körpergewicht kann lt. den 3,44W/kg nicht die Ursache sein (=71kg Körpergewicht). Theoretisch möglich wäre noch eine katastrophale Aerodynamik, ist aber auch unwahrscheinlich.

Prognoseleistung

Das zum Vergleich mit anderen Athleten, jetzt noch intern.

Ein kurzer max. Test am 26.09…..

10min-max-test-peter-schneider

10min-max-test-peter-schneider-2

und ein Test am 28.09:

20min-ga2-peter-schneider

20min-ga2-peter-schneider-2

Da ich aufgrund des nicht optimalen Streckenprofils nicht durchtreten konnte bin ich nicht max., gefahren, das sieht man schon am niedrigeren Wert für 15min. Das wollte ich auch gar nicht. So oder so, der 10min-Test reicht eigentlich schon, denn meine „Ermüdungsrate“ liegt in etwa bei 6%, d.h. bei doppelter Länge nimmt meine Leistung um 6% ab. Aus dem Test hochgerechnet hätte ich eine 20min-Leistung von 333 Watt (was sich 2 Tage später mit 315 auf teilweise abfallendem Terrain und ohne Ausbelastung bestätigt hat) und eine FTP (die max. mögliche Leistung über 60min) von 305 Watt.  Im Standardwerk zur Wattmessung wird ein 20min-Test mit einem vorhergehenden 5min-Test empfohlen. Aus dem erzielten Wert soll man dann nach Abzug von 5% die mögliche FTP  erhalten. Das halte ich für groben Unfug und in aller Regel auch für deutlich zu hoch gegriffen. Das kann beim Normalverbraucher niemals hinkommen, wird aber selten hinterfragt,  wobei das Testprozedere mit den 5min vorher auch etwas schwammig ist.

Wenn es so wäre und alle die gleiche Ermüdungsrate hätten, dann müsste im Endeffekt ein Sprinter auch über eine Stunde am schnellsten sein.

Meine max. Leistung liegt z. B. bei 800 Watt, das war schon immer so, das ist extrem schwach, ich wäre aber auch mit jahrelangem Sprinttraining niemals auch nur annähernd auf ein Niveau gekommen welches ich auf längeren Strecken habe.

Hochgerechnet vom Test hätte ich max. 260 Watt  über 5h20 treten können, allerdings ausgeruht und ohne Vorbelastung wie beim Ironman. Wenn man sich jetzt noch das Training der letzten 3 Wochen ansieht ist klar, dass meine Form keinesfalls zugenommen hat, sondern sicher gefallen ist, da hilft es auch nicht, wenn man etwas ausgeruhter ist. Klar strebt man etwas anderes an, aber die Belastungen im Vorfeld sind vielfältig. Möglicherweise lag die Ermüdungsrate auch schon etwas höher, bei 7%, das wären hochgerechnet schon nur noch um 245 Watt.

Die 233 Watt NP sind also normal und spiegeln in etwa das Training wieder. Da es einen gewissen Verpflegungsengpass gab, war ich hintenraus sicher schon dehydriert, zufällig habe ich anhand der Uhrzeiten der Fotos aber gesehen, dass ich auf Marques im steilen Bereich in Portugal gar nicht so viel verloren habe, sondern auf dem ersten Abschnitt mit „rolling hills“ in Spanien (ist einen weiteren Bericht wert).

Festzuhalten bleibt, dass ich mit meinem Training auch im Vergleich zu anderen Athleten im grünen Bereich liege. Wäre es auch möglich gewesen mit deutlich weniger Kilometern eine ähnliche Zeit zu fahren? Ja, wäre möglich gewesen. Wenn ich im Mai mit Training angefangen hätte, wäre ich mit 5000km auch nicht langsamer gefahren. Allerdings kann man das nicht pauschalisieren, das würde nicht bei jedem funktionieren.

Analyse von meinem miserablen Lauf ist nochmal deutlich komplexer, auch noch zu thematisieren wäre, warum mein Körper in den Tagen vor dem Rennen fast komplett auf Winterschlaf umgestellt hat und ich mich nicht erinnern kann, dass ich mich jemals so schlecht vor einem Ironman gefühlt habe. Wer mein Training auf strava oder auf garmin verfolgt hat, wird das Training dafür verantwortlich machen, dass nicht der traditionellen Tapering-Strategie entsprach. Da kann ich ganz sicher vorweg sagen, dass es sich viel komplizierter verhält, Training ist nur ein Bruchteil!

Zum verwendeten material und der Aerodynamik gibt es einen extra Artikel, es war sicher noch Luft nach oben.
Zum verwendeten Material und der Aerodynamik gibt es einen extra Artikel, es war sicher noch Luft nach oben.

 

 

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22 Jahre Ironman Blog Kraul

Ironman Frankfurt 2016: Analyse Schwimmen

Schwimmen war angenehm, zumindest mit Neo

Das Schwimmen war für mich eine recht entspannte Angelegenheit. Durch den neuen rollenden Start (s. Vorbericht) hielten sich die Schlägereien in Grenzen und ich kam sehr gut ins Rennen. Nur an den Bojen wurde es etwas eng. Ich nahm fast immer den langen Weg über außen und hatte nur einmal, nach 2,5 bis 3km ein Problem. Da kraulte ich innen, was dem Kollegen neben mir völlig egal war. Ich bekam einen ordentlichen Schlag aufs Gesicht, die Schwimmbrille verrutschte, hielt aber gerade noch auf der Badekappe. Das hätte deutlich schlechter ausgehen können, denn eine verlorene Brille hätte ich nicht wiedergefunden und ich hätte das letzte Drittel ohne ertragen müssen. Im Gegensatz zum Training bin ich wieder mit Kaiman geschwommen, das ist, insbesondere wenn es mal was wie hier aufs Auge gibt, von Vorteil.

Zuletzt war ich beim Ironman 2010 am Langener Waldsee, aus Gründen des Zeitmanagements war ich dort nie zum Training. Die Sicht hatte ich schlechter in Erinnerung, aber die war wunderbar. Die Temperaturen gibt man inzwischen erst morgens in der letzten Stunde vorm Start bekannt. Ist mir nicht klar, was der Blödsinn soll. Ja sicher, das steht so in der Sportordnung der DTU, aber da stehen einige merkwürdige Dinge drin und um DTU-Regeln hat man sich beim Ironman früher nicht geschert. Zum Glück, könnte man sagen….

2016-07-03 Ironman Frankfurt 2016 Start

2016-07-03 Ironman Frankfurt 2016 Start 2

Merkwürdige Regeln…

Inzwischen ist das anders, die Profis mussten ohne Neo schwimmen, wieder so eine merkwürdige Regel, ab 21,9 Grad Neoverbot! Das steht wohl inzwischen so im Regelwerk der ITU. Bei Altersklassenathleten gilt das ab 24,5 Grad. Warum soll denn ein Profi früher überhitzen? Ich fand es jetzt nicht wirklich kalt, aber ich habe auch deutlich mehr Körperfett als früher. Kein Wunder also, dass man austrainierte Profis wie Diana Riesler mit Unterkühlung aus dem Wasser gezogen hat. Die Topfavoritin Daniela Ryf musste auch aufgeben. Ja klar, man kann das in Maßen trainieren, kann in besonders kaltem Wasser trainieren. Aber wer für Hawaii trainiert, der muss nicht wirklich damit rechnen, dass man im Hochsommer in Deutschland bei 22 Grad Wasser, 10 Grad Luft und einem nicht zu unterschätzenden Wind starten muss.

Die Ergebnisliste ist so leider auch verwurstelt, Profis ohne, AK-Athleten mit Neo, was soll der Quatsch? Der Außenstehende kapiert das ohnehin nicht. WTC, ITU, DTU? Was sind das für Läden und warum wird die Europameisterschaft dadurch aufgewertet, dass es in diesem Jahr die deutsche Meisterschaft ist? Neoprenanzug ist verboten, der Anzug X und Y auch, der Anzug Z ist aber wieder erlaubt. Und welcher Anzug erlaubt ist, sollte man beim Schwimm-Weltverband FINA nachlesen!? Seit diesem Jahr sind dann auf einmal Anzüge mit Ärmeln erlaubt, war vorher verboten. Wie oder ob so etwas überhaupt kontrolliert wird?……ich hab irgendwann abgeschaltet….

Unter den 10 besten Schwimmzeiten sind 8 AK-Athleten, was aber auch damit zusammenhängt, dass die Profis nicht mehr 50m Vorsprung haben. Dazu der rollende Start, der kräftezehrende Positionskämpfe verhindert und eine viel direktere Linie zu den Bojen ermöglicht. So war meine 53:36min nur die 90. Zeit bei den Männern, aber nur eine Frau und nur 4 Hessen waren schneller als ich.

Vor vielen Jahren hatte ich noch eine Pulsmessung, die unkodiert über 5GHz funkte und ich glaube deshalb auch im Wasser funktionierte. Die hatte den Vorteil, dass man später anhand der Herzfrequenz den Grad der Ausbelastung feststellen konnte. Das habe ich im Moment nicht, wobei es auch von Garmin ein Patent gibt, mit dem man wieder die Herzfrequenzen im Wasser registrieren kann.

Luft nach oben

So bleibt mir nur der subjektive Eindruck: Da war, unabhängig vom Zwischenfall an der Boje, mehr drin! Einen langgezogenen Spurt zum Wechsel hin, den ich in früheren Jahren gern praktiziert habe, habe ich mir diesmal verkniffen, Glykogenspeicher schonen, Konzentration auf den Wechsel, nochmal alle Handgriffe durchgehen und keinen Stress machen war diesmal das Motto. Dazu bemerkte ich erst 10 Tage vorm Rennen, dass es einen neuen 2-fachen Linkskurs zu schwimmen galt. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet und atmete dennoch hauptsächlich rechts.

Die körperliche Verfassung im Schwimmen war durch die suboptimale Vorbereitung mit Hauptwettkampf Ende Mai und Erkrankung im Mai ohnehin klar schlechter als noch im Frühjahr. Wer mein Training auf strava verfolgt, könnte es bemerkt haben. Die Umfänge erscheinen dabei für den Außenstehenden hoch, sind aber für Leute in diesem Leistungsbereich sehr niedrig. Dazu kommt folgendes: ich war nie in einem Schwimmverein, habe mir das Kraulen selbst beigebracht, die Phase der motorisch besten Lernfähigkeit war also definitiv vorbei, als ich versuchte halbwegs in die Hufe zu kommen.

Ich bin früher Radrennen gefahren und für jemanden, der sich jahrelang dagegen gesträubt hat, zum Triathlon zu wechseln, weil er meinte nicht schwimmen zu können, ist das in Ordnung….

2016-07-07 Schwimmen-Training der letzten 12 Monate

Positiv bleibt zu erwähnen, dass insgesamt nur 7 ältere Athleten schneller geschwommen sind als ich, davon nur 3 ältere Deutsche. Ich war 8. in der Altersklasse Jg 72-76, war allerdings mit März 1972 einer der ältesten in der AK. Falls ich nächstes Jahr starten sollte, wäre ich in der Ak45 und es würde noch günstiger aussehen. Interessant wäre noch eine Tabelle mit Athleten ohne schwimmerischen Hintergrund.

Ironman Frankfurt 2016 AK 40 aufwärts Schwimmen

Ergebnisse vom Ironman Frankfurt ab 2002 im excel-Format bzw. als Google Tabelle, wird nach und nach erweitert.

Was soll also die falsche Bescheidenheit, ich weiß genau, worauf es im Endeffekt ankommt. Noch Fragen? Der nächste Kraulkurs für Fortgeschrittene startet am Samstag!