Deutschland feiert Olympia‑Erfolg: 87 % aller Medaillen im Sitzen gewonnen
Deutschland feiert Olympia‑Erfolg: 87 % aller Medaillen im Sitzen gewonnen
München (dpo) – Jubel beim Deutschen Olympischen Sportbund: Noch nie war Deutschland so erfolgreich darin, sich möglichst wenig zu bewegen. Laut offiziellem Medaillenspiegel wurden fast alle deutschen Erfolge in Disziplinen erzielt, bei denen die Athletinnen und Athleten sitzen, liegen oder zumindest von teurem Gerät getragen werden.
Ein Sprecher des DOSB zeigte sich begeistert: „Wir sind stolz, dass wir unsere Stärken konsequent ausgebaut haben: Sitzen, Rutschen, Rollen, Gleiten. Alles, was mit Schwerkraft und High‑Tech‑Material zu tun hat, liegt uns einfach.“
Milliardeninvestitionen zahlen sich aus
Besonders erfreut zeigt sich das Bundesinnenministerium, das seit Jahren Milliarden in Sportarten pumpt, die ohne Carbon, Titan, Windkanal und 14‑köpfiges Betreuerteam gar nicht funktionieren.
„Natürlich könnten wir auch in Sportarten investieren, bei denen Menschen einfach laufen, springen oder werfen“, so ein Ministeriumsvertreter. „Aber warum sollten wir das tun, wenn wir stattdessen Schlitten bauen können, die teurer sind als ein Mittelklassewagen?“
Kritiker fordern mehr Vielfalt – DOSB winkt ab
Sportwissenschaftler mahnen, Deutschland solle auch in Sportarten antreten, bei denen man aktiv etwas tun müsse. Der DOSB reagiert gelassen: „Wir bleiben bei unserem Erfolgsmodell. Wenn es nicht mindestens 120 km/h schnell ist oder man dafür ein Labor braucht, ist es kein deutscher Sport.“
Neue Disziplinen geplant
Um den Trend fortzusetzen, schlägt der DOSB für 2030 folgende neue olympische Sportarten vor:
- Synchron‑Sitzen
- Bürostuhl‑Slalom
- Liege‑Biathlon (Schießen bleibt, Laufen entfällt)
- Carbon‑Rodeln mit staatlich geprüfter Kostenexplosion
